KLÄGER BRINGEN DEN GESCHÄFTSFÜHRER INS FADENKREUZ

Die Kläger haben eine geänderte Klage gegen Ripple Labs in ihrer zweijährigen Klage gegen das auf Blockketten basierende Unternehmen eingereicht. Die geänderte Klage übt neuen Druck auf den CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, aus.

BRAD GARLINGHOUSE DES BETRUGS BESCHULDIGT

Die neue Änderung betont die Rolle von CEO Brad Garlinghouse bei der Irreführung von XRP-Investoren. Er besagt, dass der Chef von Ripple der Öffentlichkeit wiederholt gesagt hat, dass er beabsichtige, das Zeichen zu halten, obwohl er es in Wirklichkeit aktiv verkaufte. In der Beschwerde heißt es:

Ripples CEO, Brad Garlinghouse, hat sich auch lautstark für Investitionen in XRP eingesetzt. In einem Interview mit BNN vom 14. Dezember 2017 sagte der CEO auf die Frage, ob er persönlich in XRP investiert sei, „Ich bin lange XRP, ich bin sehr, sehr lange XRP als Prozentsatz meiner persönlichen Bilanz“.

Weiter heißt es:

Vielmehr hat er [Garlinghouse] XRP bei Kleinanlegern im Austausch gegen Dollar und andere Krypto-Währung deponiert. Die Beklagten hatten ausschließlich oder besseres Wissen über wesentliche Informationen über Garlinghouses XRP-Verkäufe, ließen diese jedoch in ihren Erklärungen gegenüber den Investoren aus. Dementsprechend war Garlinghouses Erklärung eine falsche Darstellung und Unterlassung wesentlicher Tatsachen gegenüber den Investoren.

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Das Hauptargument des Klägers in diesem Fall war, dass Ripple Labs das XRP-Token als ein nützliches Instrument zur Förderung größerer Geschäftsinteressen anpreist. Sie behaupten, dass das Unternehmen stattdessen den Verkauf von XRP als seine Haupteinnahmequelle nutzt und kein wirkliches Interesse daran hat, das Token für andere Zwecke zu verwenden. Sie haben die Tatsache, dass XRP für die wichtigsten Dienste von Ripple, wie xVia und xRapid (jetzt RippleNet), nicht benötigt wird, als Beweis dafür vorgelegt. Ripple Labs bestreitet diese Behauptung und besteht darauf, dass es bei der Verwendung von XRP immer transparent war.

Im Februar wies ein Bundesrichter einige der Beschwerden des Klägers ab, ließ aber die Klage weitergehen. Die aktuelle geänderte Beschwerde ist eine Antwort auf diese Entscheidung.

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RIPPLE XRP ASSET, SICHERHEIT ODER NICHT?

Ein Schlüsselelement dieses Falles ist die Frage, ob das XRP-Token nach US-Recht als Sicherheit eingestuft werden sollte oder nicht. Ripple leugnet energisch, dass XRP ein Wertpapier ist, da eine solche Klassifizierung eine Reihe von regulatorischen Hürden einführen würde, die ihr Geschäft weitaus komplexer und kostspieliger machen könnten. Die Kläger bestehen jedoch darauf, dass es sich bei dem Token um ein Wertpapier handelt, das darauf beruht, wie es vermarktet, reguliert und verkauft wurde.

Dieser Rechtsstreit wird wahrscheinlich nicht bald gelöst werden, aber sein Abschluss wird dazu beitragen, einige der dringendsten Probleme im Zusammenhang mit den Blockketten-Vermögenswerten zu lösen. Aufgrund dieser jüngsten Schritte hat Brad Garlinghouse nun ein persönliches Interesse an ihrem Ausgang.